Küchenturbo

Macht ihr gerne die Küche sauber? Nee, nicht „Kölsche Wisch“, sondern so richtig ganz sauber? Alles aus den Küchenschränken ausräumen, auswaschen und Küchenfronten abwaschen. Jetzt mal in echter Erhlichkeit. Diese Küchenschränke- komplett-Putzsache, schiebt man ja sehr gerne vor sich her. Ich habe geschoben. Gebe ich offen zu. Bis die ein oder andere kleine Motte in der Wohnung herumflog und sich in der Küche aufhielt. In meinem Kopf schrillten die Alarmglocken. Das werden doch nicht- das kann gar nicht sein! In meiner Küche wohnen Mehl und Co doch in Gläsern. Was soll ich Euch sagen? SCHAFFT EUCH MEHLMOTTEN AN! Mehlmotten sind sowas von effektiv! Denn sie sorgen zuverlässig dafür, dass ihr ganz schnell mit der Küchenganzkörperpflege beginnt. Fast einen ganzen Sonntag habe ich geputzt. Jeden Schrank ausgeräumt, ausgewaschen. Mit einem Holzstäbchen in jedes Schrankloch gepiekst. Da bauen die Mehlmotten nämlich sehr gerne ihre Nester rein. Ich habe sie gefunden. Im letzten Schrank unter der Spüle. Da, wo der Staubsauger wohnt und in der Etage darüber die Meisenbällchen in einer Dose. Und- ach Du jeeeeee. Aus einer Tüte Haferflocken, die in die Schrankecke gerutscht war, grinsten sie mich an. Mehlmotten. Und in den Schranklöchern für die Regalböden, hatten sie sich auch schon breit gemacht. Die Haferflocken mit ihren grinsenden Mitbewohnern sind entsorgt, die Löcher gesäubert und vorsichtshalber mit Tesaband zugeklebt. Jetzt strahlt meine Küche jetzt blitzblank. Und die Motten? Welche Motten?

Der Vitrinen Schrank

Er stand im Schaufenster eines Ladens. Dicke Farbschichten in dreckig gelb nahmen ihm die Luft zum Atmen, die Blende vom Türschloss baumelte herum. Jemand hatte ihm mit grobem Schleifpapier heftig und schmerzhaft zugesetzt. Ein Fall für die Intensivstation der Werkstatt. „Das ist Shabby Chic, ein wunderbares Stück“, sagte der Verkäufer. „Das ist Folter“, dachte ich. Das Preisschild, das an ihm hing, löste bei mir Schnappatmung aus. Rettung ausgeschlossen. „Halte durch“, flüsterte ich dem Vitrinenschrank zu. „Ich komme wieder“. Vier Wochen später hing im Schaufenster ein Schild. „50% auf Alles“. Nach 3 Tagen auf der Intensivstation der Werkstatt und anschließender Kur, wohnt der Vitrinenschrank jetzt im Stubenhockerhaus und freut sich auf ein neues Zuhause.

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JETZT BLOGGT SIE AUCH NOCH

„Du hast doch Facebook. Da kannst Du doch auch schreiben.“ „Ja, kann ich, aber da muss ich mich kurz fassen,
liest ja sonst kein Mensch. Und überhaupt- was ist mit Denen, die kein Facebook haben?“ E B E N !

Es gibt so viele so viele Geschichten, die ich zu erzählen habe, Dinge, die mich beschäftigen. Und es gibt meine Stubenhocker. Und JETZT- ist er da! Mein eigener Blog! Endlich kann ich schreiben. Sooft und so viel ich möchte.
Und darauf freue ich mich. Sehr. Außerordentlich sehr sogar.

Bleiben noch zwei Fragen. Du oder Sie? – Mit Kommentarfunktion oder ohne?
Ganz klar- DU. Ich duze Euch. Denn ich möchte, dass wir uns miteinander wohl fühlen.
Und die Kommentarfunktion? Wird eingeschaltet. Auch klar. Euch „kommentarlos“ auszuschließen, kommt nicht in Frage.
Also- haucht meinem Blog Leben ein, lest, kommentiert, tauscht Euch aus.
Ich bin Euch aber nicht böse, wenn ihr „nur“ still lest und keinen Kommentar hinterlasst.